SüdLink: Auch politische Entscheidung für Erdkabel notwendig

Klingbeil sprach mit TenneT-Geschäftsführer über geplantes Trassen-Projekt Die geplante 800 Kilometer lange Stromtrassenprojekt SüdLink stand im Mittelpunkt eines Gesprächs des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil mit dem Geschäftsführer von SüdLink-Betreiber TenneT Lex Hartman. Klingbeil hatte als Vorsitzender SPD Landesgruppen Niedersachsen und Bremen zu dem Termin eingeladen, um gemeinsam mit anderen Abgeordneten über die Auswirkungen des Projekts auf die Regionen zu diskutieren.

Das Foto zeigt Lars Klingbeil mit TenneT Geschäftsführer Lex Hartman.

Auch der Heidekreis und der Landkreis Rotenburg sind vom derzeit geplanten Trassenverlauf betroffen.

„Deutlich geworden ist im Gespräch, dass die geplante Trasse nicht in Stein gemeißelt ist. Es wird im weiteren Verfahren zu Änderungen kommen. Es wird darauf ankommen die Belastungen gerecht und sinnvoll zu verteilen“, so Klingbeil. Die TenneT Geschäftsführung kündigte an, dass es in den kommenden Wochen und Monaten zu insgesamt 500 Dialogveranstaltungen kommen soll. Schon am 25. Februar ist eine Informationsveranstaltung mit allen betroffenen niedersächsischen Kommunen in Hannover geplant. Ein Schwerpunkt des Gesprächs war auch die Möglichkeit die Belastung durch Erdkabel gerade in der Nähe von Wohngebieten zu minimieren. „Hier werden wir uns die rechtlichen Rahmenbedingungen jetzt genau ansehen. Die Entscheidung für oder gegen mehr Erdkabel wird auch maßgeblich von politischen Vorgaben mitbestimmt. Wir müssen dafür sorgen die Belastungen für Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten“, so Klingbeil.