Näher dran: zukunftsfähige Regionalentwicklung durch „Landesbeauftragte“

Der SPD-Unterbezirk Heidekreis setzt große Hoffnungen in die Einsetzung von Landesbeauftragten durch die niedersächsische Landesregierung, wie die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Annette Schütz berichtet. „Für uns ist die Einrichtung von vier neuen Ämtern für regionale Landesentwicklung zum 1. Januar2014 ein wichtiger und richtiger Schritt.“ An der Spitze der neuen Ämter werden jeweils Landesbeauftragte stehen.

Annette Schütz

Hierdurch werde eine zukunftsfähige Entwicklung der niedersächsischen Regionen gefördert, so Schütz. Solch ein Amt sei „näher dran“ an den regionalen Themen als ein Landesministerium. Und ein Thema haben die Sozialdemokraten auch gleich parat, bei dem sie sich Unterstützung durch ein Amt für regionale Landesentwicklung erhoffen: „Bei uns ist die Konversion ein wichtiges Thema. Hier brauchen wir Unterstützung und setzen große Hoffnungen in die Landesbeauftragten.“ Und dies wird nicht das einzige Thema bleiben, zeigen sich die Sozialdemokraten sicher.

Mit Blick in die Zukunft betont Annette Schütz: „Wir wissen heute schon, dass die Fördermittel der Europäischen Union in den nächsten Jahren deutlich gekürzt werden. Umso wichtiger ist, dass eine zeitgemäße und vor allem gezielte Regionalförderung professionell organisiert wird.“ Künftige Projekte müssten sinnvoll gefördert und nachhaltig angelegt sein.

Mit den neuen Ämtern für die Regionen Braunschweig, Leine-Weser, Weser-Ems und Lüneburg hoffen die Sozialdemokraten im Heidekreis auf eine Struktur, mit der diese Herausforderungen gemeistert werden können.