Als junger Botschafter für ein Jahr in die USA

Der 16 jährige Jonathan Abt aus Bispingen geht im August auf Anregung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil für ein Jahr in die USA. Organisiert wird die Reise durch das Parlamentarische-Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages, das zum Ziel hat den Austausch zwischen Deutschland und den USA zu stärken.

Lars Klingbeil (rechts) mit Jonathan Abt, der in Kürze im Rahmen des Parlamentarische-Patenschafts-Programm
des Deutschen Bundestages für 10 Monate in die USA reisen wird.

Bundestag und amerikanischer Kongress bieten jungen Menschen ein Stipendium für einen USA-Aufenthalt an. Dieses Stipendium ermöglicht nicht nur den zehnmonatigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten, sondern umfasst auch die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten vor Ort. „Ein Auslandsaufenthalt in den USA ist eine tolle Gelegenheit etwas über andere Kulturen zu lernen und sein sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. Ich freue mich, dass Jonathan diese Chance bekommt“, so Lars Klingbeil.

Jonathan Abt, der in diesem Sommer seinen Realschulabschluss an der Grund- und Oberschule Bispingen gemacht hat, freut sich auf seinen ersten Aufenthalt in den USA. „Meine Gastfamilie lebt in Kalifornien. Zweieinhalb Stunden von San Francisco entfernt und in direkter Nähe zu den Rocky Mountains“, sagt der 16-jährige. Jonathan wird in der Kleinstadt Soulsbyville in der Nähe zu Stränden im Sommer und Skigebieten im Winter leben. Soulsbyville war vor allem als alte Goldgräberstadt, während des Gold-Rush bekannt. „Aufgeregt oder ängstlich bin ich eigentlich nicht, aber durch die jetzt laufende Vorbereitung hab ich gemerkt, dass es langsam ernst wird und der Abflug immer näher rückt.“ Während seines Aufenthaltes in den USA wird er an seiner High School wohl erst mal damit weitermachen, womit er in Deutschland zuletzt aufgehört hat: Fußball. Jonathan ist begeisterter Fußballer. Auf die Frage, wie sein Umfeld mit seinem kommenden Abschied umgeht, antwortet er vielseitig: „Meine Familie und meine Freunde sind natürlich traurig aber auch stolz, dass ich gehe.“ Bis zu seinem Abflug fährt er noch auf eine Kirchenfreizeit mit einigen seiner besten Freunde und eine Abschiedsparty wird es wohl auch noch geben. Lars Klingbeil und Jonathan Abt vereinbarten während seines USA-Aufenthalts regelmäßig in Kontakt zu bleiben.