Bundeswehrreform als Chance – Lars Klingbeil besucht GEKA in Munster

Die Bundeswehrreform und aktuelle Herausforderungen des Entsorgungszentrums standen im Mittelpunkt des Besuchs des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil bei einem Besuch der Gesellschaft zur Entsorgung chemischer Kampfstoffe und Rüstungsaltlasten (GEKA) in Munster.

Von links: Ralf Saelzer, Dr. Jan Gerhard, Eckart Borges, Lars Klingbeil, Dr. Andreas Krüger, Renate Kapp und Michael Klingbeil bei der Besichtigung eines Fahrzeugs der der GEKA-Werksfeuerwehr.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Dr. Jan Gerhard und Dr. Andreas Krüger, sowie dem Verwaltungsleiter Ralf Saelzer machten diese zunächst deutlich, dass die GEKA durch zahlreiche Aufgabenschwerpunkte im Rahmen eines unbefristeten Betriebsführungsvertrag mit der Bundeswehr gut aufgestellt sei. Dennoch werde versucht, durch die Übernahme neuer Aufgaben und der Ausweitung bestehender Aufträge die wirtschaftliche Situation zu verbessern und eine optimale Auslastung der Anlagen sicherzustellen. So werde auch die Reform der Bundeswehr als Chance gesehen neue Aufgabenfelder zu erschließen und den Betrieb zu optimieren. Darüber hinaus sei auch die Zusammenarbeit mit den Kampfmittelräumdiensten der Bundesländer ein Aufgabenfeld, das an Bedeutung zunähme, machten die Geschäftsführer deutlich. Aber auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel der Rüstungsaltlastenbeseitigung beim Trassenbau für die Energiewende sei ein Engagement der GEKA vorstellbar. Vor Ort sei seit dem März 2012 die volle Einsatzfähigkeit für die Übernahme des Brandschutzes am Wehrwissenschaftlichen Institut (WIS) gewährleistet. Nach den ersten Einsätzen könne hier eine positive Bilanz gezogen werden. Die Zusammenarbeit mit dem WIS und der örtlichen Feuerwehr funktioniere und alle Beteiligten hätten sich mittlerweile aufeinander eingespielt.

Bei einem anschließenden Rundgang über das Gelände besichtigte Klingbeil, der von Politikern der örtlichen SPD begleitet wurde, das neue Feuerwehrfahrzeug, dass im Rahmen der Brandschutzübernahme am WIS beschafft wurde und verschaffte sich einen Eindruck vom kürzlich in den Betrieb genommenen Bombensägestand.